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Open Source Storage: DSGVO‑konform, skalierbar – und datensouverän

Datenschutz, Kontrolle und Flexibilität im Datenzeitalter

Mit der stetig wachsenden Menge an digitalen Informationen steigen auch die Anforderungen an deren Speicherung. Unternehmen müssen nicht nur immer größere Datenmengen performant speichern, sondern auch den strengen Auflagen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gerecht werden. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für ein fundamentales Prinzip: Datensouveränität – also die Kontrolle darüber, wo, wie und von wem Daten gespeichert, verarbeitet und geschützt werden.

Open Source Storage bietet eine technologische Grundlage, mit der Unternehmen Skalierbarkeit, DSGVO-Konformität und digitale Souveränität vereinen können – und das langfristig unabhängig von großen Cloud-Anbietern oder proprietären Plattformen.

Open Source als Grundlage für Datensouveränität

Der Einsatz von Open-Source-Technologien bedeutet mehr als nur „kostenfreie Software“: Es geht um Transparenz, Unabhängigkeit und Kontrolle – zentrale Voraussetzungen für echte Datensouveränität.

  • Quelloffene Software ermöglicht es Unternehmen, jeden Datenpfad nachzuvollziehen und Sicherheitsmechanismen zu prüfen.
  • Selbstbetrieb oder Hosting innerhalb Europas sichert die Hoheit über physische Speicherorte – ein entscheidender Punkt bei der DSGVO-konformen Speicherung sensibler Daten.
  • Keine versteckten Abhängigkeiten (z. B. durch proprietäre APIs oder Lizenzmodelle) bedeutet: Du entscheidest, wie dein Speicher betrieben wird, wer darauf zugreift und wann er erweitert wird.

In Kombination garantieren diese Eigenschaften, dass Unternehmen im vollen Sinne souverän mit ihren Daten umgehen können – technisch, rechtlich und strategisch.

Skalierbar – vom Gigabyte zum Exabyte

Ein weiteres zentrales Argument für Open Source Storage ist seine Skalierbarkeit. Klassische Speicherlösungen stoßen oft schon bei einigen hundert Terabyte an technische oder wirtschaftliche Grenzen. Speichertechnologien wie Ceph, die auf einer verteilten Architektur beruhen, zeigen hier eine andere Realität:

  • Skalierung von wenigen Terabyte bis in den Exabyte-Bereich, ohne Architekturwechsel
  • Unterstützung für Block-, Datei- und Objektspeicher in einer einzigen, konsistenten Plattform
  • Hohe Ausfallsicherheit und Performance, auch bei wachsender Last und komplexen Zugriffsmustern

Ein eindrucksvolles Beispiel: In einem realen Setup hat das Clyso-Team einen Cluster mit über 1 TiB/s Durchsatz realisiert – eine Größenordnung, die bisher nur in Hyperscale-Umgebungen üblich war.

Diese technische Skalierbarkeit ist die Voraussetzung dafür, dass auch datensouveräne Systeme nicht nur sicher, sondern auch zukunftsfähig betrieben werden können.

DSGVO und Datensouveränität – zwei Seiten derselben Medaille

Während sich die DSGVO auf konkrete rechtliche Rahmenbedingungen konzentriert, beschreibt Datensouveränität die Fähigkeit, diese Anforderungen auch technisch und organisatorisch selbstbestimmt umzusetzen. Dazu gehören:

  • Datenlokalisierung – Speicherung innerhalb der EU, unter eigener Kontrolle
  • Transparente Datenflüsse – keine Black-Box-Dienste, keine versteckten Transfers
  • Technische Maßnahmen – wie Verschlüsselung, Löschkonzepte, Zugriffskontrolle
  • Protokollierung & Auditing, um Rechenschaftspflichten erfüllen zu können

Open Source Speicherlösungen ermöglichen all dies – und lassen sich passgenau auf individuelle Compliance-Anforderungen zuschneiden. Anders als bei proprietären Lösungen gibt es keine funktionalen Grenzen durch Lizenzmodelle oder eingeschränkte APIs.

Ohne Vendor Lock-in – wirklich

Ein entscheidender Aspekt datensouveräner IT ist technologische Unabhängigkeit. Nur wer seine Systeme frei betreiben, warten und weiterentwickeln kann, bleibt langfristig handlungsfähig.

Deshalb ist es wichtig, dass Open Source nicht nur als Etikett verwendet wird, sondern auch in der Praxis vollständig umgesetzt wird. Clyso Enterprise Storage (CES) ist ein gutes Beispiel dafür:

Es basiert zu 100 % auf Ceph Upstream, ist vollständig offen dokumentiert und enthält keinerlei proprietäre Abhängigkeiten. Oder wie es das Entwicklerteam formuliert:

"No vendor lock-in – yes, we really mean it."

Das bedeutet: Unternehmen können CES produktiv nutzen – und bei Bedarf jederzeit zurück zur reinen Open-Source-Distribution wechseln, ohne Funktionalität zu verlieren. Das ist gelebte Datensouveränität.

Fazit: Speicherlösungen für die nächste Generation

Wer heute Speicherinfrastruktur plant, denkt nicht nur an Kapazität und Performance – sondern auch an:

Rechtliche Sicherheit durch DSGVO-Konformität

Langfristige Flexibilität durch offene Standards

Skalierbarkeit von Anfang an

Datensouveränität als strategischen Vorteil

Open Source Storage schafft die Grundlage dafür – technisch robust, wirtschaftlich planbar und politisch unabhängig. Und wer zusätzlich auf Partner setzt, die Open Source nicht nur einsetzen, sondern mitentwickeln, sichert sich ein Stück digitale Selbstbestimmung für die Zukunft.

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